Maulbeerseide

Maulbeerseide

Maulbeerseide entsteht aus dem Faden, mit dem sich die Schmetterlingsart des Seidenspinners "Bombyx mori" in ihren Kokon einspinnt. Der deutsche Name kommt vom Maulbeerbaum, dessen Blätter die einzige Nahrung des "Bombyx mori" sind. Die Raupen werden in Kulturen gehalten, bis sie sich in einen Kokon einspinnen. Durch Abhaspeln der Kokons gewinnt man schließlich den Seidenfaden, der bis zu 900 Meter lang sein kann. Die Maden in den Kokons werden zuvor durch kochendes Wasser abgetötet. Aus diesem Grund wollte ich zunächst ausschließlich Wildseide verarbeiten, musste aber nach meinen Recherchen feststellen, dass es im Handel keine Garantie dafür gibt, ob Seidenkokons sogenannter Wildseide auch wirklich erst nach dem Schlüpfen der Schmetterlinge gesammelt werden. Deshalb habe ich auch Maulbeerseide weiterhin im Programm.
Nach Auskunft meiner Händler erfolgt das Färben ausschließlich in Deutschland nach deutschem Standard.